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30.10.2019 – THL 1 – Ölspur

Am Mittwochmittag wurde der Integrierten Leitstelle Traunstein eine längere Ölspur in der Holzlobstraße gemeldet. Die ILS alarmierte gegen 11:37 Uhr die Feuerwehr Königssee. Die ehrenamtlichen Wehrmänner sicherten die Straße ab, reinigten die Fahrbahn und beschilderten die Gefahrenstelle. Die Ölspur erstreckte sich von der Holzlobstraße bis in die Vorderbrandstraße.

29.10.2019 – THL 4 – schwerer Verkehrsunfall Ramsau

Vier zum Teil schwer Verletzte bei Frontalzusammenstoß auf der B305 am unteren Felsentor

50-jähriger Reichenhaller gerät aus ungeklärter Ursache mit seinem Opel-Kleinwagen auf die Gegenfahrbahn und stößt in Seat-Anhänger-Gespann zusammen

RAMSAU – Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos sind am Dienstagnachmittag  gegen 15.45 Uhr vier Menschen zum Teil schwer verletzt worden, darunter auch ein vierjähriges Kind. Ein 50-jähriger Reichenhaller fuhr von der Ramsau kommend in Richtung Berchtesgaden. Nach dem unteren Felsentor geriet er aus noch ungeklärter Ursache mit seinem blauen Opel auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden weißen Seat samt Anhänger zusammen,  in dem sich drei Menschen befanden.

Der Unfallverursacher wurde nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes schwerer verletzt, war aber nicht eingeklemmt; der Fahrer, der Beifahrer und dessen vierjähriger Sohn wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Die Leitstelle Traunstein schickte die Freiwilligen Feuerwehren Ramsau, Schönau Berchtesgaden und Königssee und ein Großaufgebot des Roten Kreuzes zum Unfallort, darunter die Sanitätseinsatzleitung samt Unterstützungsgruppe, vier Rettungswagen aus Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Hallein, die Notärzte aus Bad Reichenhall und Berchtesgaden, der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ und der Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“. Die Helis hatten aufgrund der tief hängenden Regenwolken Probleme, die Einsatzstelle direkt anzufliegen und mussten sich Ausweichrouten unter der Nebeldecke suchen; „Christoph 14“ und die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung mit ihrem Einsatzleitfahrzeug wurden vor Ort nicht mehr benötigt und konnten unterwegs wieder umkehren.

Die Einsatzkräfte versorgten die vier Verletzten und brachten sie dann zur weiteren Behandlung ins Salzburger Landeskrankenhaus und in die Kreisklinik Bad Reichenhall; der schwerer verletzte Unfallverursacher musste geflogen werden, wobei „Christophorus 6“ direkt auf der von der Feuerwehr abgesperrten Bundesstraße landen konnte; die drei weiteren leichter Verletzten wurden per Rettungswagen transportiert. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leitete den restlichen Verkehr großräumig um, reinigte die Fahrbahn und übernahm auch die weitere Erstversorgung der von Ersthelfern betreuten Patienten, bis alle Rettungsmittel vor Ort waren. Beamte der Berchtesgadener Polizei nahmen den schweren Unfall auf.

Im Einsatz befanden sich neben der FFW Ramsau, die FFW Berchtesgaden, FFW Schönau, FFW Königssee und der THW Fachberater.

Text und Bild: BRK BGL

04.10.2019 – B4 – Großbrand CJD Schule Buchenhöhe

Der Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehren lief am frühen Freitagmorgen gegen 2.40 Uhr an, nachdem über mehrere Notrufe ein Feuer im Asthmazentrum Buchenhöhe gemeldet worden war. Als gegen 2.40 Uhr die Notrufe eingingen, war die Lage zunächst noch unklar. Als die anrückenden Kräfte dann aber vor Ort eintrafen, konnten sie den Vollbrand des dortigen Schulgebäudes der Christophorus-Grund- und Mittelschule bestätigen. Sofort wurde Verstärkung angefordert.

Währenddessen wurden bereits die angrenzenden, nicht vom Brand betroffenen Wohngebäude aus Vorsichtsmaßnahmen evakuiert. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Berchtesgaden (mit Löschzügen Au und Maria Gern), Bischofswiesen, Schönau, Königssee, Marktschellenberg, Ramsau, Bad Dürrnberg, Hallein, Freilassing (Atemschutz-Sammelstelle), Bad Reichenhall (Abrollbehälter Einsatzleitung) und Bayerisch Gmain gingen gemeinsam gegen den Großbrand vor und schafften es, das komplexe Schadensszenario unter Kontrolle zu bringen. Dabei war vor allem die Versorgung mit Löschwasser schwierig. Die Ehrenamtlichen bauten unter anderem drei Förderleitungen aus umliegenden Bächen auf und richteten einen Pendel-Verkehr mit Tankfahrzeugen ein. So konnte ein Übergreifen des Brandes auf umliegende Gebäude erfolgreich verhindert werden.

Ernsthaft verletzt wurde niemand. Die Sanitäter und der Berchtesgadener Notarzt mussten insgesamt sechs geschockte, frierende und internistisch erkrankte Schüler ambulant vor Ort versorgen, die anschließend an die Krankenstation des Internats übergeben und von den dortigen Medizinern weiter behandelt wurden. Da sich der Einsatzort in rund 950 Metern Höhe befindet, lagen die Außentemperaturen in der Nacht nur noch knapp über dem Gefrierpunkt.

Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes kümmerten sich um sechs leicht verletzte Schüler und zusammen mit vier Ehrenamtlichen des Malteser Hilfsdienstes aus Bad Reichenhall um die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kaffee, Tee, kalten Getränken und mehreren hundert belegten Semmeln. Das THW entsandte einen Fachberater zur Einsatzstelle.

Die Schule in der Grund- und Mittelschule des Asthmazentrums Buchenhöhe fällt am Freitag aus. Die Christophorusschule am Dürreck ist nicht betroffen; dort findet der Unterricht regulär statt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf zwei Millionen Euro. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen; bislang gibt es zur Brandursache aber noch keine genaueren Informationen.

Bericht: FFW Berchtesgaden, Bilder: BRK Kreisverband BGL

01.10.2019 – Angebrannte Babyschnuller lösen Großeinsatz aus

Am Dienstagnachmittag, gegen 16:30 Uhr, bemerkten aufmerksame Nachbarn in der Turnergasse im Markt Berchtesgaden piepsende Rauchmelder und wählten sofort den Notruf. Vor Ort konnte aus der Bahnhofstraße Rauch aus einem Mehrfamilienhaus wahrgenommen werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Berchtesgaden, Schönau am Königssee, Königssee und Bischofswiesen waren am Einsatzort. Die Wohnungstüre in der betroffenen Dachgeschosswohnung musste von der Feuerwehr gewaltsam geöffnet werden. Da das Dachgeschoss stark verrauch war, mussten die Einsatzkräfte mit Atemschutz vorgehen. Schließlich konnte festgestellt werden, dass die junge Familie Babyschnuller zum Auskochen auf den Küchenherd stellten. Beim Verlassen der Wohnung wurde wohl versäumt, den Herd abzudrehen. Nachdem das Wasser verkocht war, fingen die Schnuller an zu Schmoren und sorgten für die Rauchentwicklung. Die Polizei Berchtesgaden nahm den Brandfall auf.
Bericht: Polizei Berchtesgaden

01.10.2019 Große Ölspur Faselsberg

Mittwoch Vormittag gegen 9:15 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Traunstein die Feuerwehren Berchtesgaden und Königssee zu einer größeren Ölspur im Bereich Höllgrabenweg – Vorderbrandstraße. Die Wehrmänner sicherten die Straße ab, reinigten die Fahrbahn und haben die ausgelaufenen Stoffe gebunden.